• Die Farbe des Diamanten
    Diamant

    Farbe (Color)

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    Die Bewertung der Farbe eines Diamanten zielt eigentlich auf dessen Farblosigkeit ab. Dabei gilt: Je weniger Farbe der Diamant hat, desto wertvoller ist er. Die Graduierung der Farbe erfolgt dabei anhand des weltweit anerkannten Systems von GIA, dem „Gemological Insitute of America“, welches seit Jahrzehnten Standards in der Beurteilung von Diamanten und Edelsteinen setzt.

    Die GIA Farbskala reicht von D – völlig transparent – bis zu Z – ein helles Gelb. Dabei werden die Schmucksteine unter normiertem Licht sowie mithilfe eines Farbvergleichssatzes in die unterschiedlichen Farbtöne eingeordnet.

    Oft nimmt das ungeübte Auge die subtilen Abweichungen in den Farben gar nicht wahr. Trotzdem können aber kleinste Unterschiede in der Farbe verantwortlich für große Preissprünge sein.

  • Bewertung der Farbe
    Diamant
    Farbe (Color)Bewegen Sie den Schieberegler um die Farbgrade zu sehen.
  • Die Reinheit des Diamanten
    Diamant

    Reinheit (Clarity)

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    Diamanten entstehen in über 150 km Tiefe unter hohem Druck und Temperatur. Daher ist es sehr selten die edlen Steine ohne den natürlichen „Fingerabdruck“ in Form von inneren und äußeren Merkmalen zu finden.

    Wieder gilt hier: Je weniger Einschlüsse und Merkmale insgesamt, desto seltener und damit teurer ist der Diamant. Die GIA Reinheitsskala reicht von FL/IF (lupenrein) bis I (Pique). Für die Bewertung gilt die 10-fache Vergrößerung als Grundlage, da in den meisten Fällen mit dem bloßen Auge keine Einschlüsse zu erkennen sind.

    Entscheidend für die Bewertung sind nicht einzelne Einschlüsse, sondern der „Charakter“ des Steines: Dieser ist das Gesamtbild von Anzahl, Größe, Position und Art der Einschlüsse die zusammen das Erscheinungsbild ausmachen.

  • Bewertung der Reinheit
    Diamant
    Reinheit (Clarity)
    Bewegen Sie den Schieberegler für Beispiele
    der verschiedenen Reinheitsgrade

    >> Zeichenschlüssel
    (FL)
    LUPENREIN

    Es sind keine inneren und keine
    äußeren Merkmale bei 10-facher
    Vergrößerung zu erkennen

  • Der Schliff des Diamanten
    Diamant

    Schliff (Cut)

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    Was macht Diamanten so begehrenswert? Ihre einmalige Brillanz und das bezaubernde Feuer. Direkten Einfluss darauf hat der Schliff des Diamanten, was dessen Relevanz unterstreicht.

    Generationen von Schleifern und Mathematikern haben diesen perfektioniert: Die richtigen Proportionen, Symmetrie, Winkel und Anordnung der Facetten maximieren das Lichtspiel des Diamanten.

    Von allen vier C´s ist der Schliff das Komplexeste. Gleichzeitig ist es für viele auch das Charmanteste: Das perfekte Naturprodukt Diamant bekommt seinen letzten – und entscheidenden – Schliff von Menschenhand. Es ist die Schleifkunst, die die Schönheit ans Licht bringt und erstrahlen lässt.

  • Bewertung des Schliffs
    Bewertung des

    Schliffs (Cut)

    Bewegen Sie den Schieberegler um Beispiele der verschiedenen Schliffgrade zu sehen.

    Es gibt 5 Schliffgrade von gering bis exzellent. Die Schliffnote bezieht sich nur auf die runde Brillantform. Fantasieschliffe werden nur nach Politur und Symmetrie bewertet. Wichtig sind vor allem drei Faktoren:

    Brillanz
    Die namensgebende Eigenschaft des Brillanten, die Brillanz, beschreibt wie weisses Licht im Stein reflektiert und in das Auge des Betrachters zurückgeworfen wird.

    Funkeln
    Das faszinierende Funkeln des Diamanten entsteht durch das Zusammenspiel von reflektierenden und spiegelnden Facetten innerhalb des Diamanten

    Feuer
    Als Feuer eines Diamanten bezeichnet man die Aufspaltung von weissem Licht in die Regenbogenfarben. In der Fachsprache wird die Zerlegung von Licht in seine Spektralfarben auch Dispersion genannt.

    • Exzellent




      Brillanten mit einem exzellenten Schliffgrad können leicht unterschiedliche Größen und Proportionen haben.
    • Exzellent




      Wichtig ist der Schliffgrad, da er das Gesamtbild aller Parameter berücksichtigt.
    • Exzellent




      Unterschiedliche Tafelgrößen innerhalb des Schliffgrades sind kein Qualitätsmerkmal, sondern Geschmacksache.

  • Der Brillantschliff
    Die Erfolgsgeschichte

    Brillantschliff

    Weitere Aspekte bei der Bewertung des Brillantschliffs sind:

    1. Durchmesser
    2. Rundiste
    3. Symmetrie
    4. Politur

    Der Durchmesser eines Brillanten spielt deshalb eine Rolle, weil die Proportionen des Steines vorgegeben sind. Ist der Durchmesser zu groß, hat das zur Folge, dass das Unterteil des Diamanten zu flach ist. Ist er zu klein, ist das Unterteil zwangsläufig zu tief.

    Die Rundiste ist kann von extrem dick bis extrem dünn ausgeprägt sein. Interessant ist sie heutzutage vor allem, weil sie in der Regel eine Lasergravur mit der Zertifikatsnummer des jeweiligen Diamanten trägt. Dadurch lässt sich dieser stets eindeutig identifiziern.

    Die Symmetrie ist für das Erscheinungsbild des Diamanten wichtig für eine harmonische Anordnung der Facetten.

    Die Politur beschreibt etwaige äußere Merkmale wie Kratzer oder Polierstreifen und trägt mit zur Schönheit des Diamanten bei.

    Bewegen Sie die Maus über den Brillant.
  • Mehr über Karatgewicht
    Diamant

    Karatgewicht

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    Das Karatgewicht beschreibt das Gewicht des Diamanten. Ein Karat entspricht 200 mg.

    Dabei unterteilt man das Karat in 100 Punkte. Ein Viertel-Karäter wird also auch 25-Punkte-Diamant genannt.

    Wichtig:
    Wie beim Menschen lässt sich auch bei Diamanten vom Gewicht her nicht auf die Körpergröße schliessen: Je nach Schliffgrad und –ausführung können zwei Diamanten mit der gleichen Karatzahl unterschiedlich groß wirken. Da wir beispielsweise Brillanten stets von oben betrachten, wirkt ein zu flach geschnittener Stein mit einem großen Durchmesser größer als ein exzellent geschliffener Brillant mit der gleichen Karatzahl. Der Preis dafür ist allerdings ein lebloses Erscheinungsbild und ein Mangel Brillanz.

  • Karatgewicht wiegen
    KaratgewichtBewegen Sie den Schieberegler.
  • Geschichte des Karatgewichts

    Geschichte des

    Karatgewichts

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    Das heutige Karatgewicht hat seinen Ursprung in der vermeintlichen Einheitlichkeit der Frucht des Johannisbrotbaumes, dem Carubin. Dieses wurde von Händlern als Maßgewichte verwendet.

    Etabliert haben sich beliebte Größen: 0,5 Karat oder 1 Karat. Auch Viertelkaräter sind beliebt. Optisch macht es zwar keinen Unterschied, ob der Diamant 0,99 oder 1,00 Karat wiegt, dafür kann der preisliche Unterschied durchaus signifikant sein.