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Diamantpreise

An dieser Stelle können Sie sich informieren über die historischen und aktuellen Preise von Diamanten und was diese beeinflusst. Neben der Marktdynamik, die die Preise im Großen wie im Kleinen treibt, ist auch die Wertschöpfungskette mit den von Grund auf verschiedenen Profitmargen von 1% bis mehr als 100% hochinteressant.



Auch möchten wir Ihnen bei der Lektüre ein Gefühl für die Preise der verschiedenen Größen und Qualitäten geben. Zu guter Letzt finden Sie hier auch Informationen wie sich in Zukunft Angebot und Nachfrage von Diamanten entwickeln können.

Übersicht

Preisentwicklung geschliffener Diamanten 2010 bis 2015 Historische Preise von geschliffenen Diamanten
Jährliche Wachstumsraten geschliffener Diamanten 2010 bis 2014 Historische Preise von Rohdiamanten
Allgemeine Informationen Preisentwicklung nach Karatgewicht
Wertschöpfungskette Schmuckproduktion Preisgefühl: Karatgröße
Preisvergleich: Geschliffene Diamanten und Rohdiamanten Preisgefühl: Qualität


Preise geschliffener Diamanten 2010-2015

Anhand der Grafik lässt sich erkennen, wie die Preise (indexiert) insgesamt im Jahr 2014 gefallen sind.
Gleichwohl ging es die ersten vier Monate in 2015 wieder steil bergauf.


Quelle: Idex.com


Jährliches Wachstum: Diamantpreise nach Karatgewicht: 2010 - 2014

Die Datentabelle macht deutlich, wie unterschiedliche Karatgrößen unterschiedlichen Preistrends folgen. Nach zwei Jahren (2010 und 2011) starken Wachstums folgten drei Jahre Abwärtstrend, welcher erst in 2015 wieder umgehrt wurde.


Quelle: Diamonds.net

Die Preisentwicklung

Die durchschnittliche Wertsteigerung von Rohdiamanten beträgt ca. 3% jährlich. Dabei sind die beiden größten Preistreiber gesamtwirtschaftliche Entwicklungen sowie interne Veränderungen der Diamantbranche. Erfahrungsgemäß erholen sich die Preise für Rohdiamanten nach einer Krise recht schnell.In der letzten Finanzkrise reagierten große Spieler am Markt wie De Beers unmittelbar und verringerten ihre Produktion. Als Ergebnis fiel die Karatproduktion von 175 Millionen in 2006 auf 120 Millionen in 2009.

Ähnlich verhält es sich mit der Entdeckung bzw. Inbetriebnahme von neuen Diamantminen. Mitte der 1980er Jahre hatten russische und australische Minen die Produktion aufgenommen, was die Diamantpreise gedrückt hat. Auf die gleiche Art hat der Abverkauf von De Beers Lagerbeständen ab 2002 die Preise unter Druck gesetzt. Kurz nach der Krise von 2007 hat der russische Diamantproduzent ALROSA seine Produktion nicht heruntergefahren, sondern den Überschuss an den staatlichen Fond Gokhran verkauft. Dadurch hat dieser die größten Diamantbestände weltweit aufgebaut. Wichtiger als große Bestände sind für den Einfluß auf den Preis allerdings gesamtwirtschaftliche Entwicklungen.

Seit dem Monopolverlust von De Beers haben einzelne Firmen kleinere Bestände in Relation zum Gesamtmarkt und beeinflussen das Marktgeschehen entsprechend weniger. Die Struktur des Marktes ist allerdings auch insofern wichtig, da es für kleinere Marktteilnehmer wichtig ist, die Inventare möglichst gering zu halten. Braucht ein einzelner Händler Liquidität, wird er bereit sein, deinen Diamanten aus seinem Bestand günstig zu verkaufen. Insbesondere trifft dies auch auf geschliffene Diamanten zu.

Historische Preise von Rohdiamanten




Historische Preise geschliffener Diamanten



Preisvergleich: Rohdiamanten und geschliffene Diamanten




Preisentwicklung nach Karatgewicht

Auch hier sieht man die verschiedenen stark ausgeprägten Preisbewegungen. Anhand der Zeittafel wird erkennbar, dass Diamanten sehr konstant im Preis liegen und relativ wenigen Schwankungen ausgesetzt sind.


Preisgefühl: Karatgröße

Diese Tabelle zeigt wie bei gleich bleibenden Qualitäten (Farbe, Reinheit, Schliff) der Preis eines Brillanten exponentiell mit dem Karatgewicht steigt.



Preisgefühl: Qualität

Für einen Einkaräter kann man je nach Qualität unterschiedlich viel zahlen.



Wertschöpfungskette Schmuckproduktion

Die klassischen Diamanthändler im Mittelmarkt, das heisst, zwischen den Minengesellschaften sowie "DTC Sightholdern", den Schmuckfabrikanten sowie den Einzelhändlern, haben sehr geringe Margen von teilweise nur 1-2%. Verdient wird insbesondere bei der Schmuckverarbeitung und im Einzelhandel: