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Ein Geschenk der Natur

Wie Diamanten die Welt verändern


Die Debatte um Blutdiamanten hat in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit in der Presse bekommen. Das Problem betrifft mittlerweile weniger als 0,01% der weltweit verkauften Diamanten. Tatsächlich hat der Diamantabbau einen sehr positiven Effekt auf die beteiligten Länder sowie die Kommunen vor Ort: Das wertvollste Geschenk der Natur schafft tausende Jobs, unterstützt Bildung und bekämpft so die Chancenungleichheit der Ärmsten – gerade in Afrika.


Was bedeutende afrikanische Politiker sagen:


„Die Diamantindustrie ist lebenswichtig für die südafrikanische Wirtschaft“ (1999)
Nelson Mandela, der erste schwarze Präsident von Südafrika

„Wir wissen, dass Diamanten eine wertvolle Quelle für Beschäftigung, Devisen, Steuereinnahmen und neuer Investitionen sind. Sie verbessern die gesamtwirtschaftliche Situation und das Wohlergehen der örtlichen Gemeinden.“ (2004)
Thabo Mbeki, langjähriger südafrikanischer President (1999-2008)

“Für unsere Mitbürger bedeutet jeder verkaufte Diamant Essen auf dem Teller, bessere Lebensbedingungen, bessere Gesundheitsversorgung, sicheres Trinkwasser und mehr Straßen, die auch abgelegene Gebiete unseres Landes erschließen und darüber hinaus noch viel mehr.“ (2006)
Festus Mogae, Präsident von Botswana (1998-2008)

Hier sind die Fakten:


  1. Mehr als die Hälfte aller weltweit produzierten Diamanten (52% nach Karatgewicht, 58% nach Wert) kamen im Jahr 2014 aus Afrika.


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  2. Diamanten im Wert von ungefähr $ 8,5 Milliarden werden jährlich in Afrika abgebaut.


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  3. Die Einnahmen aus der Diamantproduktion ermöglichen jedem Kind in Botswana bis zum 13. Lebensjahr die Schule zu besuchen.


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  4. Die Einnahmen helfen darüber hinaus auch im Kampf gegen HIV/AIDS.


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  5. Insgesamt werden dadurch auch Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen erschaffen. Weltweit haben ca. 5 Millionen Menschen durch das Diamantgeschäft Zugang zu angemessener Gesundheitsversorgung.
  6. In Botswana machen Diamanten mehr als 70% des Exportgeschäfts aus. Die Mineralienindustrie ist verantwortlich für satte 40% des Staatshaushaltes; 2014 wurden Diamanten für $ 3,65 Milliarden Dollar verkauft.


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  7. In Namibia beträgt der Anteil von Diamanten am Export 45%. Im Jahr 2012 hat die Bergbauindustrie insgesamt 11,8% des Bruttosozialproduktes ausgemacht was diesen Industriezweig zum wichtigsten des Landes macht. Sehr interessant in Namibia ist die Tatsache, dass hier 98% aller gefundenen Diamanten Schmuckqualität haben. Die hohe Güte der Funde schlägt sich auch im durchschnittlichen Karatpreis nieder- $ 600 Dollar. Zum Vergleich: Kanadische Diamanten erzielen im Durchschnitt $ 166 Dollar, russische Diamanten $ 97 und australische Diamanten $ 32 pro Karat. Mitunter werden die feinsten Diamanten in Namibia gefunden.


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  8. Südafrika produziert jährlich Diamanten im Wert von ca. $ 1,2 Milliarden Dollar (Stand 2014). Der Einfluss von Bergbau und Ressourcenförderung auf ein Land kann enorm sein: Die sogenannte „Mineral Revolution“ in Südafrika wird von vielen Historikern als der Anfang einer rasanten Industrialisierung und dem Ende des Agrarstaats gesehen. Der berühmte De Beers Fonds unterstützt gleich eine ganze Reihe von gemeinnützigen Projekten in Südafrika. Millionen werden gespendet um Bildungsinitiativen, Tourismusentwicklung, Kriminalitäts- und Malariaprävention zu finanzieren. Eine weitere interessante Tatsache: Viele Diamantminen sind auch Anziehungspunkte für Touristen aus der ganzen Welt und wurden extra dafür ausgebaut. Dadurch wurden auch wieder neue Jobs in der Tourismusbranche für die Bevölkerung vor Ort geschaffen.


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  9. Viele Projekte helfen auch speziell der Umwelt: Die Williamson Diamantmine hat über 80.000 Bäume gepflanzt in ihrem Aufforstungsprojekt. „Food and Trees for Africa“ hat zahlreiche Obstbäume gepflanzt und spezialisiert sich auf Unterstützungsmaßnahmen vor Ort. Anliegende Schulen werden kostenfrei mit Wasser und Elektrizität versorgt wie die Updendo Nursery School. Auch wird geholfen neue Technologien zu etablieren wie zum Beispiel ein Projekt für Biogas. Weitere Projekte gibt es auch zur Förderung von Ausbildung und Beschäftigung wie etwa Training für Zimmermannshandswerk. Zu guter Letzt haben die weiträumig abgesperrten Diamantlagerstätten auch einen positiven Effekt für die Tierwelt: Es entstehen geschützte Naturschutzgebiete.


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  10. Wirtschaftliche Teilhabe am Diamantgeschäft: Viele afrikanische Staaten gehen Partnerschaften mit den Produzenten und Minengesellschaften ein. Debswana Diamond Company Ltd. beispielsweise betreibt vier Diamantminen und gehört zur Hälfte dem Land Botswana. Mehr noch, Botswana hält auch einen Anteil von 15% der Aktien der gesamten De Beers Group. In Namibia hat De Beers ein Joint-Venture mit der namibischen Regierung, genannt Namdeb. Auch hier gehört das Unternehmen zur Hälfte dem afrikanischen Land. In Südafrika ist Ponahalo Investments, eine Gesellschaft für die wirtschaftliche Förderung der Schwarzen, mit 26% an allen Geschäften von De Beers beteiligt. In Angola gehören die großen Minen Catoca, Fucauma und Luarica zu jeweils 32,8%, 40% und 38% der staatlichen Minengesellschaft Endiama. Die internationalen Firmen und die lokalen Bevölkerungen haben erkannt, dass es für alle Beteiligten am meisten Sinn macht, gemeinsam an einem Strang zu ziehen für soziale Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft.


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